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Snape index | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Narbe Von Anfang an ist da etwas Rätselhaftes an Harrys Narbe. Sie zipt und schmerzt, sobald Voldemort sich zu rühren beginnt, und es scheint, als ob Harry durch sie mit Voldemort verbunden sei. Eins ist klar: Es ist mehr an der Narbe dran, als man zunächst annehmen möchte. Ist die Narbe nur ein Überbleibsel des Avada Kedavra Fluchs, so wie uns durch alle Bücher hinweg glauben gemacht werden soll? Oder könnte sie vielleicht ein sichtbares Zeichen dafür sein, daß Harry einen Teil Voldemorts Seele in sich trägt? Ist ein Teil Voldemorts Seele über diese Narbe in Harry eingedrungen? Oder hat Voldemorts Seele diese Narbe beim Eindringen hinterlassen? Ist die Narbe selbst vielleicht dieser abgesprengte Teil Voldemorts Seele? - Ich weiß es nicht. Ich weiß ja nicht einmal, ob mein Verdacht richtig ist. Aber meiner Meinung nach spricht vieles dafür: Wir wissen, daß Voldemort in Godrice Hollow seinen letzten Horkrux schaffen wollte, vermutlich sogar den für ihn Bedeutendsten, da ihm - als letzter direkter Nachfahre Slytherins - die Ironie des Missbrauchs eines Artefakts Gryffindors zutiefst befriedigen mußte. Jeder HP Web-Surfer weiß ja inzwischen darüber Bescheid, daß Godrice Hollow den Vornamen eines der Gründer Hogwarts, nämlich den Gryffindors, trägt. Frau Rowling hat in einem Interview selbst extra noch mal darauf hingewiesen. Auch wissen wir, daß Voldemort morden muß, um einen Horkrux zu schaffen. Denn nur eine so ruchlose Tat kann die Seele derart zereißen, daß man dies zum Schaffen eines Horkrux nutzen kann. Und es sollte der Mord an Harry sein, der zur Schaffung des letzten Horkruxes gedacht war. Soweit, so gut. Doch was ist falsch an diesem Gedankengerüst? Voldemort hatte vorher schon gemordet. Er hatte James und Lilly Potter ermordet, seine Seele war bereits zerrissen. Eine offene Frage, die bleibt, ist jene, warum er Lilly ursprünglich nicht hatte ermorden wollen. Keine Ahnung warum dem so war. Frau Rowling weiß es und ich mach mir keine Gedanken darüber. Schließlich ist der Mord an Lilly einer der Knackpunkte der ganzen Story. Es war Lillys selbstlose Tat, die die ganze Geschichte von Voldemorts Vernichtung und seiner Rückkehr erst ins Rollen gebracht hat. Voldemort will das Kind. Und er denkt nicht lange nach, wie er es bekommen kann. Ein Menschenleben zählt in seiner Welt nicht. Anstatt Lilly zu schocken, tötet er sie - reflexartig, gewissermaßen so, wie wir Mücken totschlagen. Doch womit er nicht gerechnet hatte, war, daß er mit dem Mord an der Mutter, die wissentlich und aus Liebe zu ihrem Kind, ihr Leben gab, an einem kosmischen Gesetz gerührt hatte. Er wußte nicht, daß Lilly mit ihrem Opfer, ihr Kind mit einem mächtigen Schutz versehen hatte. Und so prallte der für Harry gedachte Todesfluch an diesem ab, kam wie ein Querschläger zurück und bevor er den Dunklen Lord niederstrecken konnte, riß sich der erst kürzlich geschaffene Teil seiner zerrissenen Seele los und verband sich mit Harry. Zufällig, unabsichtlich - und doch, es war geschehen: Der Horkrux Harry" war geschaffen. Könnte es so sein? War dem so? Ich denke ja. So oder so ähnlich. Was mich zu diesem Schluß bringt: Zunächst einmal sind da Harry Fähigkeiten, die Voldemorts so sehr ähneln. Harry ist Parselmund und war schon immer ein für sein Alter mächtiger Zauberer - so wie auch Tom Riddle es in seinem Alter war. Das waren meine ersten Verdachtsmomente (seit Buch 2 - die Parselmundgeschichte hatte mich damals sehr nachdenklich gemacht). Und warum hat Harry in Buch 5 die Welt mit Naginis Augen gesehen? Nicht nur, daß er sie durch Naginis Augen sah, sondern daß er sie wie Nagini empfand! Harry spürte das Blut in seinem Mund, fühlte die Knochen Arthur Weasleys zwischen seinen Kiefern brechen. Meiner Meinung nach konnte er dies nur so plastisch erleben, weil er selbst ein lebender Horkrux ist - wie auch Nagini. Und vielleicht verbindet das Harry auf emotionaler Ebene mit Nagini, so daß er die Erlebniswelt der Schlange teilen kann. - So wie er sich mit ihr Voldemorts Seele teilt ... Wieder Buch 5: Warum konnte Voldemort beim Kampf im Hexereiministerium von Harry in der Art und Weise Besitz ergreifen, wie er es tat. Wieder war es Harrys Narbe, die jenseits allem Vorstellbaren schmerzte. Und dann war er mit einer Kreatur verbunden, einem Wesen mit roten Augen, so eng war er mit ihm verbunden, daß er nicht einmal wußte, wo er selbst begann, noch wo das andere Wesen endete. Und dieses Geschöpf benutzte seinen Mund, sprach durch ihn zu Dumbledore. Es war Voldemort selbst. Natürlich war es Voldemort. Das weiß doch jeder. ;-) Aber das eigentlich interessante an dieser Szene ist, daß es nicht Dumbledore war, der Voldemort aus Harry ausgetrieben hat. Nein, es war Harry. Nur weiß er es nicht. Er vertrieb Voldemort, als er seine Gefühle für Sirius in sich aufsteigen ließ. Als er daran dachte, im Tod wieder mit ihm vereint zu sein. Und wie könnte Harry anders als mit Liebe an Sirius denken. Liebe. Das einzige, was Voldemort niemals verstehen wird. Das, was ihm zutiefst fremd, zu unerträglich ist, es sich auch nur vorzustellen, geschweige denn, es fühlen zu wollen. Schmerzen, ja die erträgt er, die kennt er und die teilt er aus. Doch Liebe ist etwas, das ihm fremd ist, etwas, das er niemals kennengelernt hat. Es ist ein ihm unvorstellbares, ja geradezu unerträgliches Konzept. Er kann es nicht verstehen, wird es nie verstehen. Er versteht nicht, wie Menschen aus Liebe füreinander in den Tod gehen. Er verstand es bei Lilly Potter nicht und genauso wenig versteht er es, als er in Harry ist und dieser voller Liebe und Sehnsucht an Sirius denkt, daran denkt, mit ihm im Tod vereint zu sein. Der Dunkle Lord flüchtet! Er erträgt die Liebe in Harrys Herzen nicht. Und das ist Harrys Waffe gegen Voldemort! Liebe. Nichts anderes. Einfach nur Liebe. Denn bei dieser ganzen Sache, dieser ganzen Auseinandersetzung geht es nur um Liebe. Nicht um die romantische Liebe oder ums Verliebtsein. Es geht dabei um etwas viel Elementares: Es geht darum, ob man lieben kann oder nicht. Es geht nicht darum, wen oder was man liebt oder ob man im Gegenzug auch geliebt wird. Es geht einzig und allein um das Konzept der Liebe. Kann man lieben? Ist man fähig Liebe tief in sich empfinden? Erträgt man die Liebe eines anderen? Und nun wird auch erahnbar, warum in Frau Rowlings Büchern Dumbledore immer wieder auf die Liebe und das Mitgefühl füreinander (auch eine Form der Liebe) zu sprechen kommt. Und ich, ich ärgere mich dann jedesmal über Harry, wenn er in diesen Momenten das tut, was er anscheinend am besten kann, nämlich: Nicht zuzuhören! Du Depp, du! (möchte ich ihm jedesmal zubrüllen ;-) und ihn ernsthaft durchschütteln) Harry, lerne Okklumentik! Lerne deine Gedanken und Gefühle zu kontrollieren, weil nämlich ein verdammter Teil von Voldemorts dreckiger, verrottener Seele in dir steckt. Und er beeinflußt dich, merkst du das denn nicht! Upps! Okay, weg von meiner Frustration Harry gegenüber und zurück zum Thema. :-) Obwohl das auch schon wieder das Thema ist. Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, daß Harry immer skrupelloser wird? Das er Zauber benutzt, von denen er nicht einmal weiß, was sie bewirken? Levicorpus versucht er am schlafenden Ron. - Nicht lustig! Sectumsempra an Malfoy, den er damit wohl getötet hätte, wäre Snape - *räusper* nicht zufällig - vorbeigekommen. Es fällt zudem auf, daß er immer unausgeglichener, aufbrausender und rachedurstiger wird. Pubertät hin oder her ... Weiter zu: Der Sechste Horkrux | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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